Das Beheizen eines Holzheizkessels mit Holzkohle führt zu einer schnellen Zündung.
Heutzutage hat sich die Technologie auch im Bereich der Wärmetechnik rasant weiterentwickelt. In unserem Forschungszentrum suchen wir jedes Jahr nach Möglichkeiten, all unsere Produkte, einschließlich Holzheizkessel, zu verbessern. Die Steuerungselektronik, mit der jeder moderne Heizkessel heute ausgestattet ist, trägt wesentlich dazu bei, nicht nur die Verbrennung zu optimieren, sondern auch die Heizleistung zu steigern. Die richtige Heiztechnik zu finden, erfordert Wissen und Erfahrung. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie.
Wichtige Aspekte der Verbrennung
Welche Faktoren spielen eine grundlegende Rolle für die Heizleistung eines Holzheizkessels?
Für eine optimale Verbrennung ist ein angeschlossener Schornstein mit ausreichender Höhe und Zug erforderlich. Überprüfen Sie stets alle Parameter in der Betriebsanleitung des jeweiligen Heizkessels und konsultieren Sie gegebenenfalls Ihren Servicepartner und den Schornsteinfeger.
Der Pufferspeicher mit OVENTROP-Mischvorrichtung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Verbrennung. Er verhindert die Bildung von Teer und Säuren und verlängert so nachweislich die Lebensdauer sowohl des Kessels als auch des Schornsteins. Zudem unterstützt er die Wärmeabfuhr im Kessel. Andernfalls müsste die Kesselleistung bei Erreichen der Betriebstemperatur begrenzt werden, um eine Überhitzung zu vermeiden. Eine solche Leistungsbegrenzung würde den Wirkungsgrad verringern und zur Teerbildung führen.
Qualitativ hochwertiger Kraftstoff ist wichtig
Die Brennstoffqualität ist das A und O jedes Produkts. Auch Holzheizkessel bilden da keine Ausnahme. Für eine optimale Verbrennung ist Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von 12 bis 20 % erforderlich. Dieses Holz muss mindestens ein bis zwei Jahre vor Beginn der Heizperiode gelagert werden.
Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von über 20 % bildet bei der Verbrennung Teer, der sich an den Wänden des Kessels und des Schornsteins ablagert. Teer verschlechtert die Verbrennung, verstopft den Schornstein und kann den Kessel schwer beschädigen. Der Kessel hat dadurch einen geringeren Heizwert, einen höheren Verbrauch und eine niedrigere Effizienz.
Holz mit einem Feuchtigkeitsgehalt von unter 12 % ist getrocknetes Holz im Verrottungsprozess, das nicht die richtige Struktur und die erforderlichen Eigenschaften aufweist.
Die folgende Technik ist für die PROFI und Lambda Touch-Modellreihen der ATTACK SLX Kessel am effektivsten.
Erste Aufheizung
Beim ersten Anheizen verwenden wir Papier, Holzspäne und kleinere Holzstücke.
Lassen Sie die Heiztür einen Spalt offen und warten Sie etwa 10 Minuten, bis sich Holzkohle gebildet hat. Füllen Sie den Brennraum bis zum Rand. Schließen Sie die obere Tür, und der Kessel kann 8 Stunden lang ohne Nachlegen von Brennstoff brennen.
Technik des wiederholten Erhitzens
Beim Wiederaufheizen schalten wir als Erstes den Abluftventilator an der Elektronik des Heizkessels ein, um die Staubbelastung im Raum zu reduzieren. Die Holzkohle im Brennraum spielt eine wichtige Rolle beim Wiederaufheizen.
Wir reinigen den Brennraum und sortieren die größeren Holzkohlestücke aus, die wir zum Heizen verwenden.
Zuerst muss das Papier durch die Düse in den Aschenbecher geschoben werden. Für eine optimale Heizleistung empfehlen wir, zuerst die Holzkohle und dann die kleineren Holzstücke auf das Papier zu legen. Füllen Sie den Brennraum vollständig und zünden Sie das Papier durch den Aschenbecher an.
Lassen Sie die Türen zum Befüllen und Reinigen einen Spalt offen und warten Sie etwa eine Minute. Anschließend schließen wir die Türen. So erreicht der Heizkessel schnell die gewünschte Temperatur und kann weitere 8 Stunden ohne Nachlegen brennen.




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